Veranstalter und Gastgeber freuen sich über die Interesse der Teilnehmer. (v.l.n.r.) Georg und Benedikt Huf, Katharina Schlag, Peter Müller, Stefanie Weber, Winfried Heibel (Schütz), Christoph Schmidt (HUF HAUS), Dieter Oppenhäuser

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Kleine Änderung, große Wirkung: Positive Resonanz beim Energie-Unternehmerfrühstück bei HUF HAUS in Hartenfels

Hartenfels 04.09.2018: Was sind eigentlich Querschnittstechnologien und wie kann ich damit Energie und Kosten sparen? Mit diesen Themen beschäftigten sich die Teilnehmer des diesjährigen Unternehmerfrühstücks, zu dem die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreises mbH (WFG) und das Regionalbüro Westerwald der Energieagentur Rheinland-Pfalz zur Firma HUF HAUS GmbH & Co. KG nach Hartenfels eingeladen hatten.

Zu den Querschnittstechnologien zählen beispielsweise elektrische Motoren und Antriebe, Pumpen, Druckluftsysteme, raumlufttechnische Anlagen sowie Beleuchtungssysteme. Hier wird viel Energie verbraucht und zu oft auch verschwendet. „Die Einsparpotenziale sind hier sehr hoch“ führte Dieter Oppenhäuser, Energieeffizienzberater aus Niederburg bei dem Treffen aus. Dabei müssten es nicht immer teure Investitionen sein, die den Betrieb effizienter machen. Sehr oft reichten einfache Optimierungsmaßnahmen wie Reduzierung, richtige Einstellung und manchmal nur eine Abschaltung der Anlagen, um Energie und somit auch Kosten einzusparen, so Oppenhäuser. „Es ist ganz leicht seinen Betrieb Energieeffizienter aufzustellen, man muss es nur tun“ sagte Klaus Müller, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters/ Westerwald.

Auch der Firma HUF HAUS ist die Energieeffizienz ein wichtiges Anliegen. Daher lässt die Geschäftsleitung derzeit Photovoltaikmodule mit einer Gesamtfläche von 2.450 Quadratmetern auf den Dächern der Lagerhallen installieren. In den kommenden Jahren will HUF HAUS die Versorgung mit Solarenergie nach und nach ausbauen.

„Wir streben ein vollkommen autarkes Energiesystem an, das unseren Eigenstrombedarf zu 100 Prozent abdeckt“, so Georg Huf, geschäftsführender Gesellschafter. Auch aus wirtschaftlicher Sicht sei die Investition sinnvoll, denn so werde das Unternehmen unabhängiger von Strompreisschwankungen und politischen Entwicklungen, äußerte Georg Huf.

Förderprogramme des Bundes und des Landes können helfen, die Umsetzung der Maßnahmen wirtschaftlich zu gestalten. Über aktuelle Fördermöglichkeiten in den Bereichen Energieeffizienz und Erneuerbare Energien informierte Peter Müller von der Energieagentur Rheinland-Pfalz in seinem Vortrag. Seine Kollegin, Stefanie Weber, erläuterte die möglichen Wege zu mehr Energieeffizienz im Betrieb. Sie betonte, dass ein erster und einfacher Weg ein kostenfreier Energiecheck sei. Dieser würde von einem professioneller Energieberater durchgeführt, der in den Betrieb komme und Hinweise zu Energieeinsparmöglichkeiten und Förderprogramme gäbe. Anmeldungen für einen kostenfreien Energiecheck nimmt die Energieagentur Rheinland-Pfalz unter Tel. 0631 20575 7163 oder per E-Mail: unternehmen@energieagentur.rlp.de entgegen.

„Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen und die damit verbundenen Energie- und Kosteneinsparung sind wichtig für die Westerwälder Unternehmen“, freut sich Katharina Schlag, WFG-Geschäftsführerin und Moderatorin des Unternehmerfrühstücks über das rege Interesse der rund 30 Teilnehmer. Ihr Fazit: Es lohnt sich immer genau hinzuschauen und die Dinge zu hinterfragen, denn manchmal macht eine kleine Änderung, einen großen Unterschied.