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Happy Birthday – Franz Huf feiert 90. Geburtstag

Vom Schüler in Montabaur zum Soldaten im Zweiten Weltkrieg, dann in französischer Kriegsgefangenschaft und ohne Ausbildung zurück in die Heimat, um ein Unternehmen zu formen, das heute europäischer Marktführer für moderne Fachwerkhäuser ist…

Die Geschichte von Franz Huf und HUF HAUS ist ebenso ungewöhnlich wie beeindruckend und der Start für den jungen Unternehmer nach den Wirren des Krieges alles andere als leicht.

Nach seiner Rückkehr in den Westerwald startet Franz Huf seine Ausbildung zum Zimmermann und legt 1949 die Gesellenprüfung ab. „Wenn Du keinen Meisterabschluss hast, dann kannst Du auch nicht heiraten“, dieser Auffassung ist Vater Johann Huf, der 1912 das Unternehmen als Zimmerei mit angeschlossenem Sägewerk gegründet hatte.

Also wird zunächst am Meisterbrief, dann an der Heiratsurkunde gearbeitet. Mit Frau Marianne hat Seniorchef Huf neun Kinder und heute zahlreiche Enkel und sogar Urenkel. Inzwischen ist bereits die vierte Generation im Familienunternehmen tätig.

Familie Huf 1973

Nachdem sich die Zimmerei mit solider Handwerksarbeit auch überregional einen Namen gemacht hat, wird 1958 der erste internationale Erfolg gefeiert. Das Unternehmen erhält den Zuschlag für den Bau der deutschen und des arabischen Pavillons auf der Weltausstellung in Brüssel. Selbstverständlich lädt Franz Huf Familie und Angestellte zum Betriebsausflug nach Belgien ein.

„Die Verbindung zur Belegschaft ist das wichtigste“, weiß Franz Huf. „Das Kaufmännische und Kalkulatorische muss natürlich stimmen, aber das Unternehmen funktioniert nur, wenn der Zusammenhalt in der Belegschaft stimmt.“

Eine glückliche Fügung lässt Franz Huf 1959 an einem Vortragsforum über die Fertigbauweise teilnehmen.

„Ich spürte instinktiv, dass dies genau das war, was ich machen wollte. Ich will Fertighäuser bauen!“, berichtet der Jubilar heute rückblickend.

Im Jahr 1960 baut er das erste Fertighaus in der Kölner Filiale der Kaufhof AG, ein 75 Quadratmeter großer Flachdachbau mit Holzverschalung. Zu besichtigen war das Haus in der Abteilung Haushaltsgeräte. Nach dem großen Erfolg der Kaufhofhäuser entscheidet sich der Visionär dazu, eine eigene Vertriebsstruktur aufzubauen und ein eigenes Hausprogramm ins Leben zu rufen. Eine mutige Entscheidung, die sich als die Richtige erweisen sollte.

Sein Engagement als Mitglied und Vorstand zahlreicher Verbände zeigt noch heute seine positiven Auswirkungen. Schon damals plädiert er für länderübergreifende, verbindliche Richtlinien für die Bewertung und Finanzierung von Fertighäusern. Daraus entsteht 1969 in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesbauministerium, den Ländern und dem Institut für Bauforschung e.V. ein Fertighausverzeichnis, das für alle Fertighaushersteller deutschlandweit Finanzierungssicherheit garantiert.

1972 schlägt die Geburtsstunde des legendären „FACHWERKHAUS 2000“, dessen prophetischer Name die eher traditionellen Wohn- und Lebensformen dieser Zeit auf den Kopf stellt. Entwickelt von Architekt Manfred Adams macht das innovative Fertighaus der Stein-auf-Stein-Bauweise ernsthafte Konkurrenz. Einige Jahre später wird sogar das erste HUF Haus über den großen Teich in die USA geliefert.

An die Übergabe des Unternehmens im Jahr 1996 an seine Söhne Georg und Thomas Huf und die unternehmerischen Erfolge denkt der Jubilar gerne zurück: „Ich bin stolz, dass HUF HAUS noch immer ein Familienunternehmen ist und sich international einen Namen gemacht hat.“

Die enge Verbindung zum Unternehmen stellt der Ehrenbürger von Hartenfels und Träger des Bundesverdienstkreuzes nach wie vor unter Beweis.

Der sogenannte HUF Rentner Club trifft sich regelmäßig zum gemeinsamen Austausch und Beisammensein, selbstverständlich unter Leitung des Ehepaars Huf, das 2014 Diamantene Hochzeit feierte.

Besonders freut das Geburtstagskind aber, dass die Straße entlang des HUF Dorfs nach ihm benannt wurde und sein Wort noch immer Bedeutung hat, wenn er die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von HUF HAUS besucht. „Mal hören, was der Senior sagt“…

Mehr Informationen zur HUF Geschichte?
Hier geht’s zur HUF Timeline…

2 Kommentare
  1. Susanne von Belino
    Susanne von Belino says:

    Mein Mann und ich hatten 1984 die Ehre, Herrn Huf sen. persönlich in unserem neu erbauten Huf-Haus bei München „auf eine Tasse Kaffee“ empfangen zu dürfen. Besonders beeindruckt haben uns damals Herrn Hufs echte „wäller“ Herzlichkeit (so möchte ich sie, selbst aus der näheren Umgebung des schönen Westerwaldes stammend, einmal nennen) wie auch sein lebhaftes Interesse daran, dass seine Kunden mit und in ihrem neuen Zuhause rundum zufrieden und glücklich sind. Umso mehr freut es mich natürlich, zu lesen, dass Herr Huf sen. unlängst seinen 90sten Geburtstag feiern konnte. Natürlich gratuliere auch ich ihm dazu sehr herzlich und wünsche ihm und seiner Gemahlin für die Zukunft das Beste.
    Später sind wir umgezogen und haben unser schönes Huf-Haus deshalb leider veräußern müssen. Nun tragen wir uns allerdings mit dem Gedanken, in Österreich nochmals ein Huf-Haus zu bauen, und zwar einen Bungalow in möglichst barrierefreier Ausführung.
    PS: Bitte grüßen Sie Herrn Schnorr recht herzlich von mir. Auch ihn habe ich in bester Erinnerung.

    Antworten
    • Laskowski
      Laskowski says:

      Sehr geehrte Frau von Belino,
      vielen Dank für die netten Worte, die wir gerne an Herrn Huf und an Herrn Schnorr weiterleiten.
      Schauen Sie doch mal wieder bei uns im HUF Dorf vorbei!

      Viele Grüße
      Ann-Kathrin Laskowski

      Antworten

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