Nicht verpassen! Das sind die Gartentrends 2018

Sarah Huf ist Garten- und Landschaftsarchitektin bei GartenART, einem Unternehmen der HUF Firmengruppe.

Was Sie bei GartenART erwartet?
Exklusive Gartenplanungen für ein Mehr an persönlicher Lebensqualität, die jedem Grundstück einen einzigartigen Charakter verleihen. Gärten mit der Liebe zum Detail, die die Gesamtanmutung des Hauses – unter Einbeziehung der persönlichen Ideen und abgestimmt auf die Grundstückssituation – harmonisch begleiten.

Heute haben wir Frau Huf gefragt, welche Gartentrends uns in diesem Jahr begegnen werden.

Hier kommen die TOP 5 Gartentrends 2018!

TOP 1: WOHNEN IM GARTEN

„Wie schon in den vergangenen Jahren setzt sich der Trend zum grünen Wohnzimmer weiter fort. Dies lässt sich auch vermehrt an der Ausstattung festmachen: Outdoor-Teppiche, Daybeds, Holzterrassen und Keramikfliesen zur Fortführung des Innenraums in den Außenraum werden immer beliebter. Übrigens, Keramikfliesen nehmen zunehmend ihren Platz als Alternative zu Natursteinplatten ein. Sichtschutzelemente garantieren auch in kleineren Gärten Privatsphäre.“

TOP 2: KOCHEN IM GARTEN MIT ESSEN AUS DEM GARTEN

Außenküchen, Grillplätze oder große Feuerschalen sieht man immer häufiger. Der Garten als grüner Außenraum wird wichtiger und deutlich intensiver genutzt. Selbst gezogenes Gemüse und Kräuter, im eigenen Garten geerntetes Obst oder Beeren entsprechen dem Trend zu mehr Natürlichkeit und können direkt in der eigenen Außenküche verarbeitet werden. Hochbeete mit der Möglichkeit zum rückenschonenden Arbeiten halten ebenfalls vermehrt Einzug. Auch die artgerechte Haltung von Hühnern im eigenen Hühnerstall wird zunehmend beliebter. Das Frühstücks-Ei schmeckt so noch viel besser!“

TOP 3: NATURSCHUTZ IM EIGENEN GARTEN

„Angesichts des zunehmenden Artenschwundes fühlen sich viele Gartenbesitzer verpflichtet der Natur etwas zurückzugeben, indem Refugien für Tiere eingerichtet werden. Insektenhotels, Nist- und Fledermauskästen, Haufen aus Reisig, Totholz oder Laub für Igel sind einige Beispiele, wie man den Garten ohne große Umstände tierfreundlich gestalten kann. Abseits vom reinen Zierwert werden viele Gehölze und Stauden nun auch nach Ihrer Eignung als Vogelnährgehölz oder ihrem Blütenangebot für Bienen und andere Insekten bewertet.“

TOP 4: GRÜNE DIGITALISIERUNG

„Die Digitalisierung macht auch vor unseren Gärten nicht halt. Gerade vielbeschäftigte und beruflich stark eingebundene Gartenbesitzer setzen immer häufiger auf den „Smart Garden“ mit Mähroboter, automatischer Bewässerung oder verschiedenen Beleuchtungsszenarien, die den Garten wie von Zauberhand in das passende Licht tauchen. Ausgestattet mit Zeitschaltuhren und Regensensoren oder sogar komplett per App gesteuert, wird so der Traum vom pflegeleichten Garten gelebt.“

TOP 5: GRÜNE AUSSICHTEN

„Generell kann man sagen, dass die heutigen Gartenbesitzer sich ihren Garten zunehmend professionell anlegen lassen und auch nicht mehr lange warten wollen bis Gehölze groß und Rasenflächen grün sind. Rollrasen ist und bleibt daher sehr beliebt und Gehölze werden auch zukünftig in größerer und damit teurerer Qualität nachgefragt. Gräser sind weiterhin auf dem Vormarsch. Einen Einfluss auf die Pflanzenauswahl hat auch immer die Ausrufung der „Pflanzen des Jahres“: 2018 sind dies beispielsweise die Esskastanie (Baum des Jahres) und die Taglilien (Staude des Jahres).“

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