Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Nachhaltigkeit

Wer ein eigenes Haus baut, möchte von Anfang an auf Nummer sichergehen: von der soliden Finanzierung mit Festpreisgarantie über die individuelle Gestaltung der eigenen vier Wände bis hin zur schlüsselfertigen Ausführung in höchster Qualität. Dabei orientieren wir uns an den Kriterien der DGNB. Die HUF HAUS Serienzertifizierung wurde mit Gold ausgezeichnet und 2025 erneut durch unabhängige Sachverständige auf Konformität geprüft.

 Denn erst wenn alle Schritte sinnvoll und zukunftsfähig geplant werden, wird das Zuhause auch langfristig zum Begleiter für viele Generationen.

Designhaus mit wunderschönem Garten und Blumenbeeten

Unsere Wurzeln

Wie setzen wir bei HUF HAUS die Themen Umweltverantwortung und Nachhaltigkeit um? Was macht unsere Architektur so einzigartig und wohngesund?
Nachhaltigkeit ist für HUF HAUS kein Neuland – ganz im Gegenteil. Die Grundsätze des heutigen Handelns stecken in unserer Historie. 

Fakten-Check: 1985 war HUF HAUS Gründungsmitglied der Gütegemeinschaft „Baubiologisches Fertighaus“. Franz Huf, Senior-Chef, war darüber hinaus viele Jahre Obmann des Arbeitskreises „Baubiologie“ bei der Studiengemeinschaft Fertigbau e.V. in Wiesbaden.

Als Mitglied in der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) und der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e. V. (DGNB) lassen wir uns mehrmals im Jahr von vereidigten Sachverständigen und unabhängigen Prüfern in den Werkshallen und bei der Hausmontage kontrollieren. Die Ergebnisse dieser Prüfungen dokumentieren wir sorgfältig.

Fakten-Check: Alle HUF Häuser entsprechen den strengen Prüfkriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. und sind bereits in der Grundausstattung mit der Gold-Plakette der DGNB ausgezeichnet.

  • Ökobilanz nach DGNB-Kriterien
  • Gesunde Innenraumluft
  • Licht- und Beleuchtungskomfort
  • Raumakustik und Schallschutz
  • Steuerungskomfort
  • Grundrissqualität
  • Barrierefreiheit
  • Energieeffizienz
  • Umweltauswirkungen aller eingesetzter Materialien

Design & Langlebigkeit im Einklang

Das Design der HUF Häuser ist unverkennbar: Charakteristisches Fachwerk verbindet sich mit großzügigen Glasflächen und wird so zum Wohnerlebnis in enger Verbindung mit der Natur. 

Dank komplexer Konstruktionsdetails, hervorragender Materialqualität und regelmäßiger Forschungs- und Entwicklungsarbeit sind alle HUF Häuser energieeffizient (Energieeffizienzklasse A oder A+) und werden mit zertifizierten Materialien hergestellt – angefangen bei der Materialauswahl bis hin zur Übergabe des Hauses mit hervorragender Raumluftqualität.

Die DGNB-Gold-Serienzertifizierung von HUF HAUS berücksichtigt unter anderem Ökobilanz, Primärenergie und Grundrissqualität. Star und Allrounder in allen Disziplinen ist der nachwachsende Rohstoff Holz.

„Holz ist nur ein einsilbiges Wort, aber dahinter verbirgt sich eine Welt voller Schönheit und Wunder.“  Mit dieser Aussage hat der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss den nachwachsenden und klimafreundlichen Rohstoff treffend beschrieben. Holz ist ein Hauptbestandteil der charakteristischen HUF Fachwerkarchitektur und gilt als Tausendsassa durch seine vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und positiven Produkteigenschaften, wie beispielsweise die Bindung von CO₂.

Fakten-Check: Für den Bau Ihres HUF Hauses verwendet HUF HAUS nordisches Fichtenholz. Die Lieferanten des eingesetzten Holzes sind nach PEFC und/oder FSC zertifiziert. Die Lamellenstärke von 33 mm entspricht der höchsten Güteklasse, die auf dem Markt erhältlich ist.

Zum Schutz der Holzkonstruktion verwendet HUF HAUS speziell entwickelte Holzlasuren auf Wasserbasis. Durch die einzigartige Oberflächenbehandlung im Werk sind alle Bauteile bereits vor dem Hausaufbau geschützt. Ein enormer Vorteil auf der Baustelle!

Zusätzlich legen wir größten Wert auf konstruktiven Holzschutz. Denn eine Bauweise, die eine dauerhafte Trockenhaltung des Holzes sicherstellt, kann Schäden verhindern. Diese Art des baulichen Schutzes wird konstruktiver Holzschutz genannt. Deshalb achten wir bei Ihrem HUF Haus darauf, dass alle tragenden Bauteile innen liegen. Die Konstruktion ist so geschützt, dass die tragenden Bauteile nicht unmittelbar in Berührung mit Niederschlägen kommen.

Fakten-Check: Als Vorreiter im Bereich Holzschutz haben wir uns 2016 als erstes Unternehmen in der Fachwerkbaubranche einer noch strengeren zusätzlichen Prüfung unterzogen. Das Ergebnis aus dem umfassenden Gutachten des Holzschutzexperten Dipl.-Ing. Borimir Radovic, Akademischer Direktor i. R. spricht für sich: „Die gezeigten Konstruktionsdetails der HUF Häuser gewährleisten die Erfüllung der Vorgaben der gültigen DIN 68800-2 Holzschutz, Teil 2: Vorbeugende bauliche Maßnahmen im Hochbau mit innovativen Detaillösungen und beispielhaften Ergebnissen.“

Glas ist neben Holz der zweite prägende Baustoff unserer Häuser. Die großen Glasflächen sind das Markenzeichen der HUF Architektur. Als 3-fach-Verglasung setzt HUF HAUS ein besonderes gütegesichertes Wärmeschutzisolierglas ein.

Fakten-Check: Die bis zum Boden reichende rahmenlose Verglasung der Außenwandkonstruktion schafft die harmonische Verbindung vom inneren zum äußeren Wohnbereich mit einem hervorragenden U-Wert von 0,5 W/m²K nach DIN EN 673.

Die HUF Häuser verfügen über Wärmedämmung im Dach und in den Außenwänden. Seit 01.09.2020 gilt in Deutschland das Gebäudeenergiegesetz (GEG).

Eine weitere Änderung ist zum 1. Januar 2023 in Kraft getreten. Das GEG bündelt die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV), des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG) und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) in nur einem Gesetz. Kernziele des GEG sind der sparsame Einsatz von Energie in Gebäuden und eine Zunahme an erneuerbaren Energien zur Wärme-, Kälte- oder Stromerzeugung.

Im Neubau gibt es verschiedene Anhaltspunkte, um die Effizienz eines Gebäudes zu beurteilen. Glücklicherweise bietet ein Faktor, die Energieeffizienzklasse im Energieausweis, eine gute Orientierung, wie energiesparend das geplante Haus ist und hilft Hausbauinteressenten, die richtige Wahl zu treffen. Unabhängig von Förderstufen der staatlichen KfW-Bank.

Energieeffizienzklassen

Häuser werden in Energieeffizienzklassen von „A+ bis H“ eingeteilt. Ähnlich wie das Energielabel bei Elektrogeräten erteilt die Farbskala im Energieausweis auf einen Blick Auskunft darüber, wie energiesparend ein Gebäude ist. Während grün mit „A“ bzw. „A+“ für sehr energiesparend steht, liegt der Wert „H“ im roten Bereich und steht für nicht energiesparend. Je besser die Klasse, desto weniger Energiekosten fallen in der Regel im späteren Hausbetrieb an und desto weniger CO₂-Emissionen werden erzeugt. Somit sagen die Energieeffizienzklassen viel über die Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit eines Gebäudes aus, auch im Hinblick auf den Wiederverkaufswert.

Fakten-Check: Für neu gebaute HUF Architektenhäuser der aktuellen Baureihen nach den aktuellen Standards gilt die Energieeffizienzklasse A oder A+ (laut Energieausweis).

Bei der Haustechnik setzt HUF HAUS standardmäßig auf Luft-Wasser-Wärmepumpen. Auf Wunsch beraten wir auch zu Plus-Energie-Häusern mit Photovoltaik- und Solaranlagen. Wir beraten Sie zu Photovoltaik- und Solaranlagen, die wir auf Wunsch gerne für Ihr Haus einplanen.

Moderne Systeme wie Eisspeicherheizungen werden in eigenen Projekten, z. B. Musterhäusern, für Kunden getestet und zum Einsatz gebracht.

Nachdem das Haus produziert und aufgebaut ist, steht die nächste Disziplin an: Wohngesundheit im Innenausbau. Dank eigener Firmengruppe sind wir in der Lage, auch diesen Teilprozess gesamtheitlich zu koordinieren und zu überwachen. Für Sie bedeutet der Service aus einer Hand eine entspannte Bauphase und höchste Qualitätskontrolle.

Eine gute Innenraumluft ist ein wichtiger Faktor für gesundes Wohnen. Im Rahmen der DGNB-Gold-Serienzertifizierung werden unter anderem die Innenraumluftqualität und Risiken für die lokale Umwelt bewertet; die Konformitätsprüfung wurde unabhängig durch die DGNB-Zertifizierungsstelle bestätigt.

Für die Gewerke des Innenausbaus verwendet HUF HAUS ausgewählte Baustoffe. Die Innenraumluftqualität ist ein eigenes Kriterium der DGNB-Gold-Serienzertifizierung. Wir haben folgende Anforderungen hinsichtlich des Schadstoffemissionsverhaltens an Baustoffe:

  • Emissionsgeprüft: entsprechend dem Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten (AgBB).
  • Ausschluss von gefährlichen Stoffen
  • ToxProof: schadstoffgeprüfte Gebäude durch den TÜV Rheinland
  • Eurofins: Prüfung von Sicherheitsanforderungen und Produktqualität durch Eurofins
  • blauer Engel: Umweltzeichen für besonders umweltschonende Produkte

Gesunde Raumluft

Fakten-Check: Raumluftmessungen in unseren Häusern werden auf Belastung der Innenraumluft durch flüchtige organische Verbindungen (VOC) und Formaldehyd überprüft, sodass Sie jederzeit durchatmen können! Auch Elektrosmog wird auf Wunsch in Ihrer Planung berücksichtigt, z. B. durch abgeschirmte Ausführungen der Elektroinstallation oder Abschirmung gegen E-Smog von außen (Hochspannung, Mobilfunk).

Produktion in Hartenfels und Photovoltaik

Wie steht es am Ende des Tages um dem CO₂-Fußabdruck unserer Häuser? Die Emissionen, die während der Produktion und dem Bau des Hauses entstehen, sind eine entscheidende Stellschraube zur Unterstützung der Klimaziele.

Die Produktion aller HUF Häuser findet am Firmenstandort in Hartenfels statt, um die hohen Qualitätsstandards erfüllen zu können. Strom aus den eigenen Photovoltaikmodulen auf den Hallendächern trägt zur Versorgung der Gebäude und Maschinen bei.

Durch langfristige Beziehungen zu unseren Lieferanten setzen wir auf eine beständige und zuverlässige Lieferkette. 

Der HUF Konnektor

Die Konstruktion der Fachwerkhäuser ermöglicht es, einzelne Materialschichten beim Rückbau voneinander zu trennen.

Faktencheck: Um den CO₂-Fußabdruck weiter zu verringern, haben unsere Experten ein Patent entwickelt, das es erstmalig möglich macht, Glas als statisches Element in die Konstruktion zu integrieren. Ohne die Verwendung von Klebstoffen! Durch die Aussteifung über das Glas kann auf zusätzliche Stahlrahmen im Gebäude weitestgehend verzichtet werden. Die Ersparnis pro Jahr ergibt umgerechnet geschätzt 123 Tonnen CO₂.