Glasklar! Modernes Fachwerk

Fertighäuser werden heute mit viel Glas gebaut

In vielen deutschen Altstädten sowie in ländlichen Regionen sind sie noch zu finden: Fachwerkhäuser mit einem Alter jenseits der 200 Jahre. Ein Ständerwerk aus Holz und mit Lehm verputzte Gefache kennzeichnen ihr Äußeres, vereinzelte Sprossenfenster lassen Sonnenlicht ins Hausinnere. Fachwerkhäuser besitzen nach wie vor großen Charme und belegen die Stabilität und Widerstandsfähigkeit des Baumaterials Holz. Fertighäuser sind die heutigen Nachkommen der traditionellen Holzbauweise – mit großen Fensterflächen bei gleichzeitig optimaler Energieeffizienz heben sie den Wohnkomfort auf die höchste Stufe.

„Und nicht zuletzt zeigen moderne Fachwerkhäuser mit ihrer edlen Materialkombination aus Holz und viel Glas eine einzigartig transparente Architektur“ sagt Christoph Windscheif, Sprecher des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).

Früher waren Fenster neuralgische Punkte für die Energieeffizienz eines Hauses. Viele Heizwärmeverluste ließen sich auf die alten Häuseraugen zurückführen, entsprechend klein fielen sie oftmals aus. Heute verzeichnen moderne Fenster Wärmedämmwerte, die denen einer hochwertigen Hauswand in nichts mehr nachstehen.

Wie wichtig das gesunde Tageslicht und somit der Einsatz von großflächigen Glaselementen ist, wissen vor allem die Experten von HUF HAUS. Seit Jahrzenten ist die großzügige Giebelverglasung das Merkmal der modernen Fachwerkhäuser. Die Verglasung wird bei allen HUF Häusern in gütegesichertem Wärmeschutz-Isolierglas als 3-fach Verglasung ausgeführt. Besonders im Winter wird so die Wärme der tief stehenden Sonne genutzt.

„Die Musterbauordnung von 1960 besagt noch immer, dass lediglich 1/8 der Grundfläche als Fensterflächen berechnet werden müssen*. Für uns kommt eine solche Annahme nicht infrage, denn wir planen und realisieren Fachwerkhäuser mit dem Gedanken, unseren Kunden ein Leben im Einklang mit der Natur zu ermöglichen“, erklärt Karl Eckert, leitender Architekt von HUF HAUS.

Wie das funktioniert?

Die bis zum Boden reichende rahmenlose Verglasung schafft eine harmonische Verbindung von innen nach außen und sorgt für natürliches Licht – den ganzen Tag. Eine zusätzliche Belichtungsebene wird durch die einzigartige Oberlichtverglasung zwischen Decke und Rähm geschaffen.

Im Durchschnitt haben HUF Häuser einen Glasanteil von 60 – 70 %. In der Planungsphase wird selbstverständlich darauf geachtet, dass das Haus perfekt auf die Grundstücksgegebenheiten angepasst wird. So entstehen auch geschützte Bereiche, beispielsweise zur Straße hin oder zur Fensterseite des Nachbarn.

Die wichtigsten Eigenschaften der HUF Verglasung auf einen Blick:

  • Wärmeschutz-Isolierglas als 3-fach Verglasung

  • Ug-Wert: 0,5 W/m²K

  • g-Wert: 0,48

  • Schalldämm-Maß: R’w 41 dB

Quelle: BDF/HUF HAUS
* Musterbauordnung 1960: „Aufenthaltsräume sind aus Gründen der Gesundheit durch unmittelbar ins Freie gehende Fenster zu belichten und zu lüften. Man rechnet für die Fensterfläche je nach ihrer Benutzungsart sowie der Größe und Lage des Raumes (z. B. Winkel des Lichteinfalls) in der Regel 1/8 bis 1/12 der Grundfläche (notwendige Fenster).“ (Begründungsausschuß der Musterbauordnungskommission, 1960, § 62, Absatz 4)

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