HUF Auszubildende besuchen ein echtes Londoner College!

Hello everybody!

Mein Name ist Vincent, ich bin 21 Jahre alt und derzeit im dritten Lehrjahr im Ausbildungsberuf Industriekaufmann bei HUF HAUS.

Jedes Jahr besteht für die kaufmännischen Azubis des Abschlussjahrgangs die Möglichkeit, ein Auslandspraktikum zu machen.

Im Juli 2017 durften die HUF Azubis meines Lehrjahres zum ersten Mal an dem Sprachprogramm der IHK Koblenz teilnehmen. Dieses Programm ermöglichte uns für drei Wochen ein echtes britisches College in der Riesenmetropole London zu besuchen. Wir hatten einen genauen Einblick in die britische Kultur und mussten sowohl unter den Unterrichtsanforderungen als auch im Alltag unsere Englischkenntnisse unter Beweis stellen. Aber später mehr dazu.

Doch bevor die Reise losgehen konnte trafen wir uns zuerst mit unserer Organisatorin, Frau Louisa Krekel, von der IHK Koblenz. Wir lernten die anderen Teilnehmer kennen und erhielten alle wichtigen Informationen und Dokumente rundum unseren geplanten Aufenthalt. Mit der Angabe der Kontaktdaten unserer Gastfamilien, hatten wir nun die Möglichkeit auch diese erstmals zu kontaktieren und uns einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Ready, steady, go!

Unser erster Tag begann typisch britisch mit einem Frühstück bestehend aus Cornflakes mit warmer Milch an. Den Weg zum College mussten wir mit der U-Bahn und anderen typischen öffentlichen Verkehrsmitteln bewältigen. Das College befindet sich direkt in der Londoner Innenstadt, wodurch wir schon an der U-Bahn Station den hektischen Strom der Banker und Anzugträger beobachten konnten.

Als wir dann am College ankamen, wurden wir zunächst sehr nett empfangen und uns wurde ein Klassenzimmer für die 3 Wochen zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig erhielten wir eine Mappe mit allen notwendigen Informationen über die Schule und die zu absolvierenden Prüfungen.

Nach einer Kennenlernrunde, in der wir, aber auch die anderen Auszubildenden ihre Unternehmen vorstellen durften, fing es auch schon mit dem normalen BWL-bezogenen Unterricht an – alles natürlich auf Englisch. Es war schon erstaunlich, dass die Dozenten sich uns „deutschen Studenten“ nicht direkt angepasst haben. Sie machten keinen Unterschied zwischen uns und ihren englischen Studenten. Einige hatten selbstverständlich einen starken Akzent, andere dafür sprachen sehr schnell. Aber nach bereits einer Woche hatte man sich daran gewöhnt und konnte den Themen auch gut folgen.

In den ersten beiden Wochen nach der Schule und auch am Wochenende blieb uns die Zeit, London richtig zu erkunden. Mit der Travelcard konnten wir uns frei bewegen und sahen nahezu alles, was diese wunderschöne Stadt zu bieten hat.

Die Unterrichtstage waren sehr unterschiedlich gestaltet. Wechselnde Dozenten und andere Unterrichtsmethoden ließen es nie langweilig werden. Des Weiteren nahmen uns die Dozenten auch mit nach draußen. So hatten wir Exkursionen in die Docklands, the City of London, the Bank Museum und the Court (einem Justizgericht), wo wir als Zuschauer einem Gerichtsverfahren folgen durften.

And now it gets a bit tricky…

Am Ende der zweiten Woche sowie in der letzten Woche wurde es dann ernster. Wir mussten uns auf die bevorstehenden Prüfungen vorbereiten. Insgesamt waren es drei Stück:
Eine schriftliche Prüfung (drei Stunden) über die erlernten BWL-Themen, eine mündliche Prüfung (10-15 minütige PowerPoint Präsentation) über ein Thema, welches sich auf London bezieht und zu guter Letzt ein zusammenfassender Bericht über unseren Vortrag, den wir allerdings erst drei Wochen nach dem Aufenthalt einreichen mussten.

Mit dem Bestehen der Prüfungen und der Gegenzeichnung der University of South Wales erhalten wir dann drei Zertifikate. Ein Teilnahmezertifikat am Unterricht des ECBM’s und ein weiteres der Deutsch-Britischen Industrie- und Handelskammer (German-British Chamber). Das letzte Zertifikat erhalten wir nach unserer Berufsausbildung und betitelt uns dann zu Kaufmann/-frau International (KIC).

Fazit:
Es war eine unvergessliche Zeit und eine besondere Erfahrung. Ich bin mir sicher, dass ich durch diese Fortbildung sicherer in meinen Englischkenntnissen geworden bin und dass die Vorteile dieser Zertifikate mich in meinem weiteren Berufsleben weiterbringen werden.
Mich persönlich hat es ebenfalls weitergebracht! Das Entdecken neuer Orte, das Kennenlernen von neuen Personen, die teilweise aus der ganzen Welt stammen und den Alltag in einer fremden Hauptstadt haben mich sehr geprägt.

Ich danke HUF HAUS für die Unterstützung und diese wunderbare Zeit!

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Schauen Sie doch bei unseren Karrierepfad vorbei!

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