Auf Zeitreise durch die 105-jährige Geschichte von HUF HAUS

Alexander Huf, Master of Science und angehender Architekt, arbeitet in vierter Generation im Familienunternehmen und wurde von Seniorchef Franz Huf mit einer spannenden Aufgabe betraut…

„Mein Opa, Franz Huf, entwickelte nach dem 100-jährigen Firmenjubiläum die Idee, die Geschichte des Familienunternehmens in einer Ausstellung am Firmenstandort Hartenfels zu präsentieren. Diese ehrenvolle und schöne Aufgabe übergab er mir – seinem Enkel. Das Museum sollte Interessenten, Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern die bewegende Reise vom regionalen Sägewerk zum hochmodernen und europaweit agierenden Premiumanbieter für moderne Fachwerkhäuser näherbringen.

Die Planung für das HUF Museum beginnt…

Im ersten Schritt verbrachte ich viel Zeit mit der Sichtung, Auswertung und Aufbereitung von Dokumenten, Bildern und Exponaten, um ein abgestimmtes Konzept entwickeln zu können. Man kann sich kaum vorstellen, wie viel Fotos, Urkunden, alte Quittungen oder Notizzettel ich mir angeschaut habe!

Wo sollte das Museum entstehen? Die Entscheidung  fiel schnell auf das Ausstellungszentrum „HUF Dorf“ in Hartenfels. Die Räumlichkeit war architektonisch anspruchsvoll, da ein Verteilerraum mit vielen Türen in ein Museum umgewandelt werden sollte. Durch die Vielzahl der Exponate wurde ein weiterer Raum hinzugezogen. Für meinen Opa konnte das Museum natürlich nicht groß genug werden. Dies machte die Aufgabe ohne Zweifel nicht einfacher.

Nach einem langen Entwicklungsprozess hat sich das Konzept „Raum in Raum“ durchgesetzt. Der Entwurf überzeugt durch seine klare räumliche Trennung und die einfache Form.

Die Materialwahl war eine der einfacheren Entscheidungen – die zwei entwickelten Ausstellungsmodule sind aus dem natürlichen und warmen Material Holz gefertigt. Getreu unserem Motto „Alles aus einer Hand“ wurden die gestalteten, anspruchsvollen Museumsmodule von unserem HUF Tochterunternehmen StilART gefertigt.

Inhaltlich besteht die Ausstellung aus acht Teilen.

  • 1912 - 1956

    Entstehungsgeschichte von HUF HAUS

  • 1914 - 2015

    Familie Huf

  • 1958

    Weltausstellung Brüssel

  • 1960

    Kaufhofhaus Köln

  • 1964

    IDEAL Haus

  • 1972

    FACHWERKHAUS 2000

  • ab 1996

    Internationalisierung

  • heute

    Aktuelles Zeitgeschehen

Mein Opa stellte viele persönliche und familiäre Antiquitäten zur Verfügung. Darunter verbergen sich echte Schätze wie zum Beispiel eine alte Schreibmaschine aus dem Jahr 1953. Des Weiteren haben viele Mitarbeiter und auch ehemalige Mitarbeiter ihre gesammelten Werke zur Verfügung gestellt. Ein Dank an dieser Stelle für die Leihgaben und an alle, die an der Realisierung des Museums mitgewirkt haben.
Diese Gegenstände sind auf den Sideboards drapiert oder befinden sich in den, mit Glas geschützten Schubladen.

Mein Fazit

Mich persönlich freut es, wie viele Menschen sich die Zeit nehmen, um etwas von der bewegenden Firmengeschichte zu erfahren. Manchmal entdecke ich auch ehemalige Mitarbeiter, die in Erinnerungen schwelgen, während sie sich das ein oder andere (schwarzweiß) Foto anschauen.

Sie sind stolz ein Teil des Museums, ein Teil der Geschichte, ein Teil der HUF Familie und Firma zu sein.

Die Ausstellung ist täglich von 10-17 Uhr für Sie im HUF Dorf in Hartenfels geöffnet.
Viel Spaß bei Ihrer kleinen Zeitreise durch die Firmengeschichte!

Alexander Huf“

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